Sommerregen

Wolken brechen,
reisen auf.
Und plötzlich prasselt um uns nieder Regen warmer Schauerguss –
Dir ins Gesicht, und auf die Beine
mir auf die Arme und die Brust
perln Aderströme sinnlich wild,
fliesend sanft
auf Haut und Fingerspitzen,
über Stirn und Lider Lippen Kinn,
bis der Rest um uns verschwimmt,
und nur wir zwei noch übrig bleiben.
Du, Mein Atem,
Ich, dein Blick.

O, der Sturm in deinen Augen
kündet inniges versinken an,
bald innen, wie außen..
in tobendem Wellen und Rauschen
im Tosen und Schwappen
in klitschnassen Sachen
mit rhythmischen Lauten,
bis zum Zittern und Lachen
nach heisernem Schnaufen,
auf Picknicktischplanken.
((Ertrunken dort))
Im Drücken im Wiegen
Schwippen wie Schieben
(in leibigem Fließen)
bis wir uns auf diesen
völlig vertiefend ineinander ergießen.

Ja, der Sturm in deinen Augen,
kündet inniges Versinken an..

Bald innen, wie außen.
In tobenden Wellen

Im Rauschen.

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